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„Fluchtfahnder“ kommt ihm auf die Schliche

Mühldorfer Autofahrer (21) versucht Polizei reinzulegen

Kurios wurde es am Mittwochnachmittag (19. Januar) im Landkreis Mühldorf am Inn, als die Polizei einem Betrüger auf die Schliche kam.

Die Polizeimeldung im Wortlaut

Landkreis Mühldorf – Am Mittwochnachmittag (19. Januar) erschien ein 21-Jähriger bei der Polizei in Mühldorf. Der aus dem nördlichen Landkreis stammende junge Mann zeigte hier einen Verkehrsunfall mit seinem Pkw, einen Zusammenstoß mit einem Reh, im Bereich von Zangberg an.

Der aufnehmende Polizeibeamte der Polizeiinspektion Mühldorf nahm deshalb den Pkw des 21-Jährigen genau unter die Lupe. Hier kamen erhebliche Zweifel an der Schilderung eines Wildunfalles mit einem Reh auf und es wurde zudem ein Experte der Autobahnpolizeistation Mühldorf (ein sog. „Fluchtfahnder“) hinzugezogen. Auch der „polizeiliche Profi“ hatte sehr große Zweifel an der Schilderung des jungen Mannes - im Vergleich zu den Beschädigungen und deutlichen Spuren an seinem Fahrzeug.

Weitergehende Ermittlungen ergaben und bestätigten letztendlich, dass der 21-jährige in Waldkraiburg zuvor eine Unfallflucht begangen hatte und kein Unfall mit einem Reh vorliegt. In Waldkraiburg fuhr der junge Mann in der Geretsrieder Straße mit seinem Pkw gegen einen geparkten Bus. Der Eigentümer des Busses hatte den Unfallschaden an seinem Fahrzeug noch gar nicht bemerkt und wurde erst von den Beamten darauf aufmerksam gemacht.

Die Schadenshöhe an dem Omnibus wird noch genau ermittelt und steht derzeit noch nicht fest. Der Schaden am Fahrzeug des 21-Jährigen liegt bei circa 1500 Euro. Gegen den jungen Autofahrer wird nun wegen einer Verkehrsunfallflucht und wegen versuchten Versicherungsbetruges ermittelt. Nachdem sich der junge Mann mit seiner Fahrerlaubnis noch in der Probezeit befindet, erwarten ihn auch diesbezüglich seitens der Fahrerlaubnisbehörde entsprechend empfindliche Maßnahmen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © onw-images

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