Ruhiges Wochenende auf den Autobahnen

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Landkreis - Auf der A93 und der A8 blieb es für die Polizei an diesem Wochenende weitgehend ruhig. Jedoch gibt es eine Warnung von Unfällen durch Wildwechsel:

Am Freitag kam es auf der A93 wegen einer Baustelle an der Innbrücke mit einspuriger Verkehrsführung Richtung Innsbruck zu Verkehrsbehinderungen. Samstags herrschte auf der A8 Richtung Salzburg ab Mittag bis in die Nachmittagsstunden hinein lebhafter Reiseverkehr. Größere Verkehrsstörungen waren hier jedoch nicht zu verzeichnen.

Es ereigneten sich insgesamt vier Verkehrsunfälle, einer davon verlief mit Personenschaden.

So übersah die 23-jährige österreichische Fahrerin eines Renault am Freitagnachmittag auf der A93 kurz vor der Brückenbaustelle Richtung Innsbruck das Stauende, und fuhr leicht auf einen vor ihr fahrenden Hyundai einer 53-jährigen aus dem Raum Innsbruck auf.

Dabei wurde die 35-jährige Beifahrerin im Hyundai leicht verletzt, sie wurde vom Rettungswagen mit einem Halswirbelschleudertrauma ins Krankenhaus Kufstein gebracht.

Am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr kam der 45-jährige Fahrer eines Skoda Kombi auf der A8 Richtung München an der Anschlussstelle Bad Aibling im Bereich der dortigen Baustelle alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Auto fuhr auf die Leitplanke auf, schlitterte darauf etliche Meter, kam wieder herunter und blieb anschließend nach circa 50 Metern schwer beschädigt in der Wiese stehen. Auch die Leitplanke und eine Warnbake wurden beschädigt. Der Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim blieb offenbar unverletzt, er wurde jedoch vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus Rosenheim eingeliefert.

Unfallursächlich war vermutlich eine plötzliche Kreislaufschwäche des Skoda-Fahrers. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Auf den Autobahnen A93 und A8 kam es Samstagnacht und Sonntagfrüh zu Wildunfällen. Die Tiere, in beiden Fällen Rehe, wurden dabei getötet, an den Fahrzeugen entstanden zum Teil recht hohe Sachschäden.

In diesem Zusammenhang weist die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim darauf hin, dass besonders im Frühling in den Nachtstunden, sowie bei Morgen- und Abenddämmerung mit verstärkten Wildaufkommen - auch auf den Autobahnen, gerechnet werden muss. Die Fahrzeugführer sollten dies berücksichtigen, und ihre Geschwindigkeit in diesen Zeiten entsprechend anpassen.

Bei sämtlichen Verkehrsunfällen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 18.000 Euro.

Zu einer gefährlichen Situation kam es noch am Sonntagvormittag durch ein auf der Autobahn verlorenes Anhänger-Stützrad. Dieses lag auf der A8 Richtung Salzburg am Inntaldreieck mittig auf der Fahrbahn.

Das Hindernis konnte von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim sehr schnell beseitigt werden.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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