Zu langsam auf die Autobahn gefahren

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Irschenberg - Mit viel zu geringer Geschwindigkeit fuhr ein 56-jähriger Österreicher bei Irschenberg auf die Autobahn. Mehrere Fahrzeuge fuhren daraufhin ineinander.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagvormittag, 19. Juli, gegen 9.10 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung München am Irschenberg. Ein 56-jähriger Österreicher wollte mit seinem VW Passat an der Anschlussstelle Irschenberg auf die Autobahn einfahren. Auf dem Beschleunigungsstreifen blieb er aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens fast stehen, fuhr dann aber doch mit sehr geringer Geschwindigkeit auf die durchgehende Fahrbahn ein.

Der aufmerksame Fahrer eines Mercedeskleintransporter, ein 37-jähriger Traunsteiner, konnte nur durch eine Vollbremsung ein Auffahren auf den Passat verhindern.

Der nachfolgende Fahrer (28 Jahre) eines Sattelzuges aus der Tschechischen Republik reagierte zu spät und versuchte noch nach links auszuweichen, erfasste dabei aber den Kleintransporter noch an der hinteren linken Fahrzeugseite, so dass dieser um 270 Grad schleuderte und gegen die rechte Leitplanke prallte. Während dieses Schleudervorgang wurde noch der auf dem mittleren Fahrstreifen fahrende Pkw, VW Caddy eines 24-jährigen Reichenhallers touchiert und prallte daraufhin gegen die Mittelleitplanke.

Der Fahrer des Sattelzuges wurde mit Verdacht auf eine Rückenverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen Fahrzeuginsassen blieben wie ein Wunder unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von zirka 85.000 Euro.

Die Autobahn war während der Bergungsarbeiten teilweise für zwei Stunden gesperrt.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

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