Sprengkommando kam zum Ausbuddeln

Maitenbeth - Weil ein Grundstücksbesitzer Kriegsgerät in der Erde seines Besitzes vermutete, wurde die Polizei eingeschaltet. Diese alarmierte dann gleich mal das Sprengkommando.

Bei der Suche nach antiken Fundstücken aus der Römerzeit wurde kürzlich von zwei Haagern auf einer Wiese im nördlichen Gemeindegebiet von Maitenbeth (nördlich von Thal/Straßmaier) ein kleiner, metallischer Gegenstand gefunden und ausgegraben, der offenbar aus der Kriegs- oder Nachkriegszeit stammte und die Form einer dicken Patrone mit Zündvorrichtung an seiner Spitze hatte.

Die Finder gruben den Gegenstand, der offensichtlich nicht aus der Römerzeit stammte, wieder an der Fundstelle ein. Nachdem dies dann aber dem Grundstücksbesitzer bekannt wurde, wurde die Polizei eingeschaltet. Der Gegenstand wurde daraufhin vom verständigten Sprengkommando ausgegraben und geöffnet. Wie sich dabei dann herausstellte, entpuppte sich der anfangs gefährlich anmutende Gegenstand dann als Tank eines alten Sturmfeuerzeuges.

Gleichwohl war die Verfahrensweise des Grundstücksbesitzers zur vorsorglichen Verständigung der Polizei völlig richtig gewesen. Von einer eigenmächtigen Öffnung derartiger Verdachtsgegenstände durch unsachkundige Personen wird in diesem Zusammenhang nämlich dringendst abgeraten.

Pressemitteilung Polizeistation Haag

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser