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Schleiferfahnder hatten bei Marktl richtigen Riecher

Transporter voller gestohlener Fahrräder gestoppt

Marktl - Dienstag, kurz nach Mitternacht an der A94 bei Marktl: Die Schleierfahnder zogen einen VW-Kleintransporter mit serbischem Kennzeichen zur Kontrolle aus dem laufenden Verkehr.

Insassen waren drei Männer serbischer Nationalität. Bei der Durchsuchung taten sich Schwierigkeiten auf: die Seitentüren des Fahrzeuges ließen sich seltsamerweise nicht öffnen. Laut den Serben war die Tür kaputt. 

Allerdings erkannten die Fahnder im Inneren Fahrräder, eines davon schien ein E-Bike zu sein. Nun wollten es die Polizisten genau wissen und nach einigen Versuchen gelang es ihnen, die Tür des VW zu öffnen. Tatsächlich befanden sich im Transporter elf hochwertige Fahrräder, von denen allen Pedale, Sattel und Vorderrad abgebaut und separat mitgeführt wurden. Laut Aussage des Fahrers, eines 44-jährigen Serben, hätte er die Räder höchstpersönlich auf Flohmärkten in Essen und Mannheim erworben. 

Kaufquittungen konnte er allerdings keine vorlegen und sogar die angeblich bezahlten Kaufpreise waren im „entfallen“. Das klang für die Polizisten nun alles andere als glaubwürdig und um der Sache genauer auf den Grund zu gehen, geleiteten die Beamten die Serben samt Auto zur Polizeidienststelle nach Burghausen. 

Der Transporter wurde sorgfältig durchsucht und die Fahrräder mit den Einzelteilen zusammengeführt. Derweilen recherchierten die Schleierfahnder im Polizeicomputer und konnten prompt die ersten vier hochpreisigen Räder, darunter ein E-Bike, Diebstählen im Zeitraum von April bis Juli dieses Jahres in Nordrhein-Westfalen zuordnen. 

Der voraussichtliche Gesamtwert der elf Bikes umfasst etliche Tausende Euros. Weitere Ermittlungen folgen und auf den angeblichen serbischen Besitzer wartet in jedem Fall eine Anzeige wegen Hehlerei.

Pressemeldung der Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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