Kontrolle an der B12 in Marktl

Soziale Medien lassen Pärchen beim Belügen der Polizei auffliegen

Marktl/B12 - Bei einer Polizeikontrolle hat sich ein Pärchen in Widersprüche verstrickt. Auf beide kommen nun Anzeigen zu, weil sie die Polizisten belogen haben und noch mehr.

Am 18. März kurz nach Mitternacht nahmen die Burghauser Schleierfahnder an der Bundesstraße B12 bei Marktl einen Kleintransporter mit auswärtigen deutschen Kennzeichen ins Visier. Der Fahrer verstrickte sich zunehmend in Widersprüche bezüglich seiner Personalien. Mit einem Blick in die sozialen Medien konnten die Beamten das falsche Spiel des Fahrers entlarven.

Die Beifahrerin betonte ausgiebig, dass es sich beim Fahrer des VW um ihren Schwager handeln würde, was den genannten Personalien entsprochen hätte. Dessen Bruder, also ihr Mann, wäre schlafend zu Hause. Bei der Klärung der Identität half dann ein Blick der Schleierfahnder in die sozialen Netzwerke, denn die Beifahrerin hatte auf ihrem öffentlich zugänglichen Profil etliche Fotos mit ihrem Lebensgefährten gepostet, der freilich den Polizisten ganz offensichtlich in natura gegenüber stand. 

Erst auf der Dienststelle gab das Pärchen sein hartnäckiges Leugnen auf. Der Grund für die Angabe falscher Personalien wurde schnell klar, denn der 57-Jährige befand sich nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn erstatteten die Burghauser Schleierfahnder Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Und auch für seine Partnerin hatte sich das Belügen der Polizei nicht gelohnt. Ihr winkt ebenfalls eine Anzeige - und zwar wegen Strafvereitelung.

Pressemeldung der Polizeistation Fahndung Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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