Menschenunwürdige Schleusung vereitelt!

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Unter menschenunwürdigen Bedingungen wurden die Iraker nach Deutschland geschleust.

Bad Aibling - Auf der A8 zogen die Fahnder einen Transporter aus dem Verkehr. Im Laderaum stießen die Polizisten dann auf das menschenunwürdige Versteck des Schleusers.

Das Versteck.

Bereits am Sonntag (27. November) hat die Rosenheimer Bundespolizei an der A 8 eine Einschleusung von vier irakischen Staatsangehörigen vereitelt. Die Umstände des illegalen Transports stellten sich den Beamten als gefährlich und unmenschlich dar. Der mutmaßliche Schleuser befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Fahnder zogen am Sonntag bei Bad Aibling einen Transporter aus dem Verkehr. Im Führerhaus des Fahrzeugs befanden sich neben dem Fahrer noch zwei Insassen. Zwei weitere junge Männer fanden die Beamten im Laderaum versteckt. Die beiden lagen in einer Sperrholzkiste, die von einem Sessel und sonstigem Hausrat verdeckt war. Während sich der 44-jährige deutsche Fahrer ausweisen konnte, führten seine vier Fahrgäste keine Papiere mit.

Unter dem Hausrat befand sich das Versteck.

Die Geschleusten gaben an, aus dem Irak zu stammen und für ihre Flucht mehrere tausend Euro gezahlt zu haben. Zunächst haben sie seit mehr als zwei Tagen gemeinsam in dem engen Versteck ausharren müssen. Erst wenige Minuten vor der Kontrolle habe der Schleuser zwei von ihnen erlaubt, im Führerhaus Platz zu nehmen. Die Flüchtlinge wurden mittlerweile einer Münchner Aufnahmeeinrichtung anvertraut. Auf Anordnung des Richters musste der Schleuser seine Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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