Stockbesoffener Lkw-Fahrer fuhr ohne Lappen

Mettenheim - Ein Lkw-Fahrer war so betrunken, dass er es nicht mal mehr aus dem Führerhaus schaffte. Dass er erst im nüchternen Zustand weiterfahren werde, glaubten ihm die Polizisten nicht.

Am Abend des 31. Juli, gegen 20.30 Uhr erhielten die Beamten der Verkehrspolizei Mühldorf durch einen besorgten Verkehrsteilnehmer einen Hinweis. Demnach solle am Parkplatz neben der St2550 auf Höhe der Gemeinde Mettenheim/Hart ein offensichtlich betrunkener Lkw-Fahrer gerade versuchen, seinen Lkw zu starten. Bei der Überprüfung der Mitteilung konnte der besagte Lkw-Fahrer tatsächlich im Führerhaus seines Sattelzuges angetroffen werden. Die Angaben des Mitteilers hinsichtlich des vermuteten Fahrtantrittes trafen zwar nicht zu, dafür aber die Einschätzung einer erheblichen Alkoholisierung. Der litauische Fahrzeuglenker war so stark alkoholisiert, dass er nicht mehr im Stande war, sein Führerhaus aus eigenen Kräften zu verlassen.

Laut eigenen Angaben hatte er sich am Nachmittag zur Einholung seiner täglichen Ruhezeit am Parkplatz niedergelassen und sich erst danach dem Alkoholkonsum hingegeben. Auf die Aussage des Mannes, er werde die nächste Fahrt erst wieder in nüchternem Zustand beginnen, konnten sich die Beamten nicht verlassen. Aufgrund des körperlichen Zustandes mussten sie sogar einen Schritt weiter gehen: Um letztlich Schlimmeres zu verhindern, ordneten sie einen Gewahrsam zur Ausnüchterung an.

Im Rahmen der ebenfalls durchgeführten Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass dem Lkw-Fahrer bereits vor Monaten aufgrund einer Trunkenheitsfahrt seine Fahrerlaubnis entzogen wurde. Da er trotzdem mit seinem Lkw fuhr muss er jetzt mit der schmerzhaften Konsequenz einer Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis leben. Da der Lkw-Fahrer in Deutschland keinen festen Wohnsitz inne hatte, musste er eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren hinterlegen.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: innsalzach24.de

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