Mitfahrzentrale für illegale Einreise benutzt

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Raubling/Rosenheim - Der Fahrer eines österreichischen Fahrzeugs staunte bei der Verkehrskontrolle sich nicht schlecht: Plötzlich klickten für ihn und den Beifahrer die Handschellen.

Der Fahrzeugführer aus Bulgarien konnte sich zwar bei einer Verkehrskontrolle der Bundespolizei ordnungsgemäß ausweisen, seine pakistanischen Mitfahrer hatten allerdings weder einen Pass dabei, noch verfügten sie über eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Daher lag gegen den 38-jährigen Bulgaren der Tatverdacht der Einschleusung von Ausländern vor.

Die Bundespolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Bald stellte sich heraus, dass sich die drei Männer als Fahrgemeinschaft in Innsbruck zusammengefunden hatten. Der bulgarische Fahrer konnte den Bundespolizisten gegenüber glaubhaft nachweisen, dass er mit den Pakistanern erst bei der Anfrage über eine Mitfahrzentrale in Verbindung getreten sei. Während er seine Reise erleichtert fortsetzen konnte, war für die pakistanischen Staatsangehörigen bei der Bundespolizei in Rosenheim „Endstation“.

Nach ersten Erkenntnissen hatten der 25- und der 27-Jährige in der Vergangenheit bereits in Österreich Asyl beantragt. Daher wurden sie am Freitag auch wieder in die Nachbarrepublik zurückgeschoben. Sie werden sich voraussichtlich schon bald wegen ihrer unerlaubten Einreise strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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