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Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Bundespolizei findet "Menschenknäuel" in Transporter

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Türken und einen Pakistaner. Beide Männer werden beschuldigt, 16 Migranten unter gefährlichen Umständen in die Bundesrepublik geschleust zu haben.
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Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Türken und einen Pakistaner. Beide Männer werden beschuldigt, 16 Migranten unter gefährlichen Umständen in die Bundesrepublik geschleust zu haben.

Mittenwald/B2/Rosenheim – In einem von der Bundespolizei gestoppten Transporter entdeckten Beamte auf der Ladefläche eine Gruppe, die über die Grenze geschleust wurde. Gegen die skrupellosen Schleuser wird nun ermittelt.

Mobil eingesetzte Grenzkontrollkräfte stoppten am Sonntag, den 28. Oktober, in den frühen Morgenstunden auf der Bundesstraße B2 einen Kastenwagen mit italienischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein 24-jähriger Pakistaner, der sich mit einer französischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen konnte. Neben ihm befand sich ein 52-jähriger Türke, der eine Aufenthaltserlaubnis für Italien hatte. 

Beim Blick auf die Ladefläche des geschlossenen Kastenwagens entdeckten die Bundespolizisten ein regelrechtes Menschenknäuel, das ungesichert auf dem Boden kauerte. Es handelte sich um zwölf Männer und eine Frau sowie drei Minderjährige. Über die für die Einreise erforderlichen Papiere verfügte keine der 16 Personen.

Nach ersten Erkenntnissen stammen sie aus der Türkei, Pakistan, dem Irak und dem Iran. Eigenen Angaben zufolge ging der gefährlichen Fahrt im Transporter von Italien nach Deutschland sogar noch eine mehrtägige Schleusung in einem Lkw voraus.

Den Geschleusten habe während der Etappen lediglich etwas Wasser und ein wenig Brot zur Verfügung gestanden. Für die organisierte Tour hätten sie pro Person mehrere Tausend Euro zahlen müssen.

Alle Personen aus dem Kastenwagen wurden in Gewahrsam genommen und nach einer ersten Versorgung zur zuständigen Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort wurde ihre grenzpolizeiliche Befragung durchgeführt. Dabei bekundete ein 21-jähriger Pakistaner, kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland zu haben. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Der Obhut des Jugendamtes wurden zwei 17-Jährige anvertraut. Die anderen Geschleusten konnten einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Ihre mutmaßlichen Schleuser hat die Bundespolizei festgenommen und am Montag beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Auf richterliche Anordnung hin mussten die beiden Männer die Untersuchungshaft antreten.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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