A94: Lkw fuhr mit Gefährlichen Mängeln

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Mühldorf - Die Polizei hat am Montag auf der A94 einen Lkw mit ungarischen Kennzeichen gestoppt. Bei einer Kontrolle entdeckten die Beamte große Mängel.

Am Montag, den 14. Januar, um 19.30 Uhr, fiel ein Lkw-Aufliegerzug auf der A94 einer Streife der „Dienstgruppe Mühldorf“ der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein wegen einer Panne und der abenteuerlichen Ladungssicherung auf. Beim Lkw war die gesamte Elektrik ausgefallen. Der Lkw war unbeleuchtet und ohne Absicherung im Bereich einer Kurve abgestellt. Am Sattelzug waren ungarische Export-Kennzeichen angebracht. Der Auflieger war mit zwei jeweils neun Tonnen schweren Kehrmaschinen beladen, welche völlig unzureichend gesichert waren.

Die paar Gurte waren nicht einmal auf Zurrpunkte gespannt. Bei der Überprüfung stellte die Autobahnpolizei weitere gravierende Mängel fest. Das Gespann war zu lang und zu hoch. Dem Fahrer konnten Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 20 km/h und ein Verstoß nach dem Fahrpersonalgesetz nachgewiesen werden. Es konnte ermittelt werden, dass ein Kfz-Händler aus Afghanistan den Lkw in Deutschland und den Auflieger in Österreich gekauft hat. In München ließ er dann das Gespann mit zwei Kehrmaschinen beladen. Sodann beauftragte er einen bulgarischen Fahrer, den Lkw samt Ladung nach Triest zum Hafen zu bringen. Dazu wurden dem bulgarischen Fahrer ungarische Export-Kennzeichen übergeben, die er an dem Fahrzeug anbrachte.

Hierbei handelt es sich um eine nicht erlaubte Fernzulassung. Die Weiterfahrt wurde von der Autobahnpolizei unterbunden. Der bulgarische Fahrer musste für das zu erwartende Verfahren eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro hinterlegen. Gegen den Auftraggeber aus Afghanistan wird nach dem Güterkraftverkehrsgestz ermittelt, da er den Transport ohne erforderliche Genehmigung durchführen wollte. Bei ihm wurde eine Sicherheitsleitsung in Höhe von 2.500 Euro einbehalten. Dann wurde der Lkw mit Ladung wieder freigegeben. Mit anderer Zugmaschine und neuer Zulassung und nach entspr. Ladungssicherung durfte das Fahrzeug wieder weiterfahren.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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