Nächtlicher Bieralarm in Neuötting

Neuötting - Eine Neuöttingerin wurde in der Nacht auf Montag von einem seltsamen Alarmton aus dem Schlaf gerissen. Auch die Polizisten standen erstmal vor einem Rätsel.

Dass der Bayer seine Ruhe - speziell in ihrer bierseeligen Ausprägung - liebt, ist ein geläufiges Nationalstereotyp. Nicht erst seit dem „Dorfner Bierkrieg“ von 1910 weiß man, dass er in landfriedensbrecherischen Bierernst verfällt, wenn er aus derselben gebracht wird.

Eine Ruhestörung anderer Art nahm in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Neuöttingerin gegen zwei Uhr morgens wahr. Sie hörte aus der Nachbarschaft einen Alarmton, den sie nicht genauer zuordnen konnte. Eine herbeigerufene Streife der Polizeiinspektion Altötting spitzte dienstlich die Ohren und es gelang ihr, den Piepston im angrenzenden Gelände einer nicht näher zu bezeichnenden Brauerei zu verorten.

Dort war, um den Fortschritt des Gärprozesses der Maische zu überwachen, ein Messgerät im Einsatz. Eigentlich sollte es zum rechten Zeitpunkt den Bräu lautlos alarmieren, was jedoch ein kleiner Defekt in einen öffentlich hörbaren, technischen „Hilfeschrei“ umwandelt.

Den allfälligen „Bieralarm“ übernahm nun die Funkstreifenbesatzung und der aufgeweckte Brauereibesitzer konnte den künftigen Sud in bekannter Qualität retten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Altötting

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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