Navi wird Rauschgifthändler zum Verhängnis

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Rosenheim/A93 - Die Fahnder der Polizeiinspektion Rosenheim haben am Dienstag einen Serben festgenommen. Sein Navi wurde ihm zum Verhängnis:

In der Nacht von Dienstag, den 6. September, auf Mittwoch, den 7. September, hielten die Fahnder auf der A 93 Fahrtrichtung Rosenheim einen 3er BMW mit Wiener Kennzeichen an.

Die vier männlichen Serben waren auf der Rückfahrt von Zürich zu ihrem Wohnort nach Wien. Aufgrund des programmierten Navigationsgerätes nahm der 30-jährige Fahrer natürlich den schnellsten Weg übers große „Deutsche Eck“. Als der Fahndungscomputer einen Haftbefehl für ihn parat hatte, wurde ihm sein „Versehen“ bewusst. Aufgrund des Handelns mit erheblichen Mengen Rauschgift war er im Jahre 2008 vom Amtsgericht Klewe zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er war nach der Verbüßung von zwei Drittel der Strafe durch die Ausländerbehörde Klewe ausgewiesen worden. Der „Rest“ von 328 Tagen wird nun nach seiner Einreise fällig, die er in der JVA Stadelheim absitzen muss.

Zudem erwartet in ein Strafverfahren wegen der Einreise gegen das Aufenthaltsverbot.

Auch für einen 60-jährigen Rumänen war die Fahrt in Rosenheim zu Ende. Er war in einem Linienbus von Lissabon nach Rumänien unterwegs, als ihn die Fahnder auf der A 93 gegen 04.00 Uhr an der Anschlussstelle Oberaudorf im Schengencomputer abfragten. Er war wegen Diebstahls zur Verhaftung wegen Diebstahls von Interpol Bukarest ausgeschrieben, da ihm ein Diebstahl aus dem Jahre 2008 zur Last gelegt wird.

Seinen Angaben zu Folge hielt er sich die letzten 3 Jahre in Portugal auf.

Derzeit befindet er sich in Auslieferungshaft, die Generalstaatsanwaltschaft München prüft das Auslieferungsbegehren.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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