„Nigeria-Connection“ mit neuer Betrugsmasche

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Rosenheim - Die „Nigeria-Connection“ ist mit einer neuen Betrugsmasche unterwegs. Internetnutzer werden dazu gebracht, ihr Geld ins "Nirgendwo" zu überweisen...

Internationale Betrüger nutzen das Internet seit vielen Jahren für Betrügereien aller Art.

Eine als „Nigeria-Connection“ bekannte Variante ist es, Internetnutzer mit den unterschiedlichsten Kauf-, Geschenk-, Geschäftsangeboten usw. dazu zu bringen, Geld praktisch ins „Nirgendwo“ zu überweisen. Für die Polizei schwer zu ermitteln, agieren Betrüger meist aus dem Ausland nach wie vor offensichtlich sehr erfolgreich.

Ein 48-jähriger Bruckmühler Bürger stieß kürzlich im Internet auf ein „Schnäppchenangebot“ für ein Reitpferd. Der brave Warmblutwallach, dressurerfahren und kinderlieb, solle wegen eines Arbeitsplatzwechsels nach Australien kostenlos an einen Pferdeliebhaber abgegeben werden. Lediglich die Transportkosten einer Spedition zum neuen Besitzer würden anfallen. Wäre das Angebot soweit sicher noch interessant gewesen, kam jetzt der „Pferdefuß“ an der ganzen Sache.

Diese Kosten sollten nämlich über einen weltweiten Geldtransferanbieter nach Lomè im afrikanischen Togo überwiesen werden. Darauf fiel der Bruckmühler nicht herein und wandte sich an die Polizei. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die unbekannten Betrüger bereits andere Opfer unter Pferdefreunden gefunden haben.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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