Beim zweiten Versuch ging's in den Knast

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Oberaudorf - Gleich zweimal versuchte ein Albaner am Dienstag mit dem Zug aus Österrreich einzureisen. Doch bei beiden Versuchen wurde er von der Polizei entdeckt.

So schnell konnten ihn die Beamten der Bundespolizei gar nicht vergessen. Kaum hatten sie am Dienstag, den 26. März, einen unerlaubt eingereisten Albaner nach Österreich gebracht, saß der schon wieder im Zug nach Rosenheim. Sein zweiter Anlauf innerhalb von zwei Tagen unentdeckt ins Land zu kommen, scheiterte diesmal bereits in Oberaudorf und brachte ihn direkt ins Gefängnis. Rosenheimer Bundespolizisten hatten Dienstagabend das „Vergnügen“ einen „alten Bekannten“ wieder zu treffen. Sie kontrollierten den albanischen Staatsangehörigen im Zug auf der Fahrt von Kufstein nach Rosenheim.

Schnell stellten die Beamten fest, dass der 20-Jährige erst wenige Stunden zuvor durch ihre Kollegen an österreichische Behörden übergeben worden war. Bereits am Vortag war er ohne die erforderlichen Dokumente nach Deutschland gereist. Von dem eingehandelten Strafverfahren offenbar unbeeindruckt, versuchte er nun erneut, einen illegalen Aufenthalt in Deutschland zu begründen. Mit der abermaligen unerlaubten Einreise hatte er zugleich gegen das kurz zuvor verhängte Einreiseverbot verstoßen.

Die Tatsache, ohne gültigen Fahrschein gereist zu sein, erweiterte sein Strafregister zudem um eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen. Sein dreistes Vorgehen führte ihn diesmal unmittelbar vor den Amtsrichter. Dieser verurteilte den Albaner zu einer 50-tägigen Haftstrafe. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Anschließend wird er das Land unter behördlicher Aufsicht wieder verlassen müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundepolizei

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