Verstoß gegen Einreisesperre

Betrügerin muss die Heimreise antreten

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Oberaudorf - Eine verurteilte Betrügerin wollte nicht warten, bis sie wieder einreisen darf. Die Bundespolizei fasste sie und schickte sie zurück nach Bulgarien.

Bundespolizisten haben am Dienstag, den 21. Januar, die Reise einer Bulgarin auf der A93 frühzeitig beendet. In der Vergangenheit hatte die 51-Jährige durch ihr kriminelles Handeln ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland verwirkt. Noch am selben Tag musste sie das Land verlassen.

Rosenheimer Fahnder kontrollierten die Insassen eines Auto mit bulgarischer Zulassung auf Höhe Oberaudorf. Die Überprüfung der Personalien offenbarte, dass die Beifahrerin kein Einreiserecht für Deutschland besitzt. Im Juni 2008 hatte die bulgarische Staatsangehörige mit zuvor gestohlenen Geldkarten an über 50 Automaten in Deutschland und Bulgarien insgesamt rund 5300 Euro "ergaunert". Nach ihrer Ergreifung in Sofia (Bulgarien) wurde sie 2010 aufgrund eines europäischen Haftbefehls an Deutschland überstellt.

Der damals 46-Jährigen konnte im Strafverfahren Computerbetrug in 54 Fällen nachgewiesen werden. Sie erhielt eine Bewährungsstrafe. Zugleich handelte sich die Bulgarin damit ein Einreiseverbot für Deutschland ein. Ihr wurde bis zum Jahr 2017 das Recht auf Freizügigkeit aberkannt. Die Bundespolizei nahm die polizeibekannte Rumänin fest. Sie wird sich wegen des Verstoßes gegen die Einreisesperre verantworten müssen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste sie umgehend die Heimreise antreten. Sie wurde den österreichischen Behörden überstellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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