Somalier landeten sofort im Knast

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Oberaudorf – Zwei Somalier versuchten mit gefälschten Flüchtlingspässen nach Deutschland einzureisen. Das Ganze endete für die beiden mit einem längeren Knast-Aufenthalt:

Die Bundespolizei hat am Montag, 28. Oktober, zwei somalische Staatsangehörige in die Bernauer Haftanstalt eingeliefert. Die jungen Männer müssen eine mehrmonatige Freiheitsstrafe verbüßen, weil sie mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland gekommen sind. Für die falschen Pässe hatten sie in Italien rund 300 Euro gezahlt. Diese Anschaffung stellte sich nahe Oberaudorf als Fehlinvestition heraus – die Beamten entlarvten die Fälschungen.

Raublinger Schleierfahnder kontrollierten die beiden somalischen Insassen eines deutschen Reisebusses auf der A93. Die Männer Anfang 20 wiesen sich mit italienischen Flüchtlingspässen aus. Die Beamten ließen sich jedoch nicht hinters Licht führen. Beide Dokumente waren gefälscht. Mit den Somaliern mussten drei Landsleute sowie vier Eritreer und ein Bangladescher den Bus verlassen. Bei diesen Jugendlichen fanden die Beamten ebenfalls gefälschte beziehungsweise gar keine Identitätspapiere.

Die zwei volljährigen Somalier wurden beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Aufgrund der klaren Beweislage verurteilte sie der Richter in einem beschleunigten Verfahren jeweils wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise. Die Bundespolizisten lieferten sie in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Hier werden sie die nächsten 70 Tage hinter Gittern verbringen müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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