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Verhaftet nur wegen einer "Taschenlampe"

Oberaudorf - Was in Slowenien zur Grundausstattung eines jeden Taxis gehört, fällt in Deutschland eindeutig unter illegalen Waffenbesitz. Auch ein "Taschenlampen-Elektroschocker":

Ein 40-jähriger Taxifahrer befand sich am Montagmittag mit seinem in Slowenien zugelassenen Fahrzeug auf einer lohnenden Arbeitsfahrt von Malibor nach Tirol, als ihn die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim auf der Inntalautobahn bei Oberaudorf kontrollierten.

Was die Polizisten in der Mittelkonsole entdeckten, ließ sie misstrauisch werden. Dort lag griffbereit eine funktionsfähige und unscheinbare Taschenlampe. Tatsächlich war er eine getarnte Waffe. An einem versteckten Schalter ließ sich nämlich ein lebensgefährlicher Elektroschock mit bis zu 100.000 Volt auslösen.

In Deutschland darf ein solches Elektroimpulsgerät weder erworben noch geführt werden, wenn es nicht über ein amtliches Prüfzeichen (PTB) verfügt, das seine gesetzliche Unbedenklichkeit belegt. Derzeit ist aber kein E-Schocker auf dem Markt, der dieses Kriterium erfüllt.

Die als Taschenlampe getarnte Waffe wurde sichergestellt und der Besitzer nach dem Waffengesetz angezeigt. Der Slowene war überrascht: „In Slowenien gehört eine solche Taschenlampe zur Grundausstattung jedes Taxis.“

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

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