Illegale Einreise auf A93 gestoppt

Oberaufdorf - Schleierfahnder haben auf der A93 ein vollbesetztes Auto kontrolliert. Darin wollte ein Schwede algerischer Abstammung seine Verwandten nach Deutschland schleusen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Schweden algerischer Abstammung. Dieser steht im Verdacht, am Mittwoch, 11. Juli, seine Schwester mit ihren beiden Kindern illegal nach Deutschland gebracht zu haben. Schleierfahnder stoppten das vollbesetzte Fahrzeug auf der A 93 Richtung München.

Bei der Kontrolle auf Höhe Oberaudorf konnte sich der 33-jährige Fahrer ordnungsgemäß ausweisen. Sein 26-jähriger Beifahrer aus Libyen erfüllte die Einreisevorrausetzungen nicht. Er führte zwar einen gültigen Pass mit sich, allerdings war sein schwedischer Aufenthaltstitel abgelaufen. Eine 31-jährige Frau und ihre zwei Kinder, vier und sechs Jahre alt, hatten keinerlei Papiere dabei. Sie gaben an, aus Algerien zu stammen.

Die Rosenheimer Bundespolizei leitete ein Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer wegen Einschleusens von Ausländern ein. Der Beifahrer, zugleich Schwager der Frau wird sich wegen unerlaubter Einreise und Beihilfe zur Einschleusung verantworten müssen. Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte der schwedische Staatsangehörige seiner Schwester zur unerlaubten Einreise verholfen. Auf Anordnung der Traunsteiner Staatsanwaltschaft musste der Fahrzeuglenker für das anstehende Strafverfahren 500 Euro als Sicherheit hinterlegen. Mit einer Strafanzeige im Gepäck durfte er die Dienststelle verlassen. Die algerische Staatsangehörige wurde wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Anschließend wurden sie und ihre Kinder an eine zentrale Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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