Polizeireport: Bad Aibling meldet 3015 Straftaten

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Bad Aibling - Bürgermeister und Vertreter der Gemeinden des Dienstbereichs der Polizeiinspektion Bad Aibling hatte jetzt Polizeichef Markus Reiter zu Gast.

Bei dem Gespräch wurden unter anderem die Kriminalitätsschwerpunkte sowie die Kriminalitätsbelastung in den einzelnen Kommunen vom vergangenen Jahr erläutert. Erster Polizeihauptkommissar Reiter konnte mitteilen, dass sich die Anzahl der Straftaten im Jahre 2009 um 46 Fälle auf 3015 erhöht hat. Bayernweit verzeichnet die Statistik für 2009 jedoch einen Rückgang der Straftaten um 2,5 Prozent.

In den Kommunen wirkte sich der leichte Anstieg wie folgt aus: In Bad Aibling wurden 944 (Vorjahr 959), in Kolbermoor 901 (Vorjahr 934), in Bruckmühl 586 (Vorjahr 558), in Feldkirchen-Westerham 265 (Vorjahr 243) in Großkarolinenfeld 189 (Vorjahr 177) und in Tuntenhausen 168 (Vorjahr 171) Straftaten registriert.

Die Aufklärungsquote mit 56,3 Prozent ist um zwei Prozent gesunken. Der landesweite Durchschnitt liegt hier bei 63,9 Prozent. Von den im Jahre 2009 ermittelten 1368 Tatverdächtigen waren 71,27% (Vorjahr 70,2 %) Erwachsene, 11,47 % (Vorjahr 10,23 %) Heranwachsende, 12,79 % (Vorjahr 13,86 %) Jugendliche und 4,46 % (Vorjahr 5,37 %) Kinder als Täter festgestellt worden. Von der Gesamtzahl der Täter waren 282 weiblich, das sind 20,61 % (Vorjahr 23,9 %). Der Anteil der Jugendkriminalität, das sind Personen unter 21 Jahren, lag bei 28,73 % (Vorjahr 29,46%).

Ermittelt wurden 393 Tatverdächtige, die hauptsächlich bei Diebstahlsdelikten, Körperverletzungsdelikten und anderen jugendtypischen Straftaten (wie z.B. Sachbeschädigungen und Fahren ohne Fahrerlaubnis) aufgefallen sind. 26 jugendliche Tatverdächtige wurden wegen eines Drogendeliktes angezeigt. Der Ausländeranteil an der Gesamtkriminalität lag bei 16,23 % (Vorjahr 18,87 %), wobei von diesem Personenkreis hauptsächlich Diebstahls-und Betrugsdelikte sowie Urkundenfälschungen und Körperverletzungsdelikte begangen wurden.

An der Gesamtbevölkerung des Dienstbereiches der PI Bad Aibling haben die auslän-dischen Staatsbürger einen Anteil von 7,64 % (Vorjahr 8,97 %). Insgesamt kann von einer guten Sicherheitslage im Dienstbereich der PI Bad Aibling gesprochen werden. Dies spiegelt sich auch in der Häufigkeitszahl wider, die im Dienstbereich bei 3.447 (Vorjahr 3.882) liegt. Diese Zahl errechnet sich aus den bekannt gewordenen Straftaten, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Im Vergleich dazu liegen die Zahlen aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bei 4.600 und bayernweit bei 5.073. Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Bereich der PI Bad Aibling ist im Vergleich zum Vorjahr um 78 Unfälle gestiegen auf 1549.

Erfreulicherweise waren bei diesen Verkehrsunfällen, trotz dieser Steigerung, 21 Verletzte weniger zu verzeichnen als im Vorjahr, so dass diese Zahl bei 394 liegt. Die Zahl der Verkehrstoten liegt mit 3 Personen auf einem niedrigen Stand. Im Gemeindegebiet von Bad Aibling ereigneten sich 494 (Vorjahr 443) Verkehrsunfälle, in Kolbermoor 383 (Vorjahr 376), in Bruckmühl 265 (Vorjahr 266), in Tuntenhausen 163 (Vorjahr 174) in Feldkirchen-Westerham 142 (Vorjahr 136) und in Großkarolinenfeld 102 (Vorjahr 76). Als Hauptunfallursache bei den schwereren Verkehrsunfällen sind nach wie vor überhöhte und der Situation nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Fahren unter Alkoholeinfluss zu nennen. Bei 43 Unfällen unter Alkoholeinfluß (Vorjahr 29) wurden 18 Personen verletzt. Unter dem Einfluß von Drogen waren 13 Kraftfahrzeugführer im Dienstbereich unterwegs, bevor ihre Fahrt durch die Polizei beendet wurde.

Pressemeldung Polizeiinspektion Bad Aibling

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © PA

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