Polizei gut gerüstet für die Jubiläumswiesn

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Rosenheim - Nur noch kurze Zeit und die Pforten zur Jubiläumswiesn werden geöffnet. Auch die Polizei bereitet sich wieder intensiv auf dieses besondere Fest vor.

Um den gewohnt hohen Sicherheitsstandard der letzten Jahre weiter zu verbessern und damit dem zu erwartenden Millionenpublikum einen unbeschwerten Besuch zu ermöglichen, stehen die Ordnungshüter in engem Kontakt mit dem Wirtschaftlichen Verband als Veranstalter, dem Landkreis und der Stadtverwaltung Rosenheim.

Wie schon im Jahr zuvor, so übertrug auch zur diesjährigen Jubiläumswiesn das Polizeipräsidium Oberbayern Süd dem Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim, Polizeidirektor Rudolf Morawek, die Einsatzleitung. Beamtinnen und Beamte von Bereitschaftspolizei, Einsatzzug, Verkehrspolizeiinspektion, sowie Polizeireiter und Hundeführer werden die Kollegen der Polizeiinspektion Rosenheim bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen und gemeinsam auf dem Festgelände und im Stadtgebiet für Sicherheit sorgen. Auch die letztjährig erstmals eingesetzten Kräfte der Sicherheitswacht werden im Wiesnbereich wieder präsent sein. Ausgestattet mit Befugnissen, beispielsweise zur Personalienfeststellung und zur Erteilung von Platzverweisen, werden sie in Zusammenarbeit mit der Polizei gegen Ordnungsstörungen vorgehen.

Anlaufpunkt Wiesnwache

Als „Ansprechpartner vor Ort“ drehen wie gewohnt wieder besonders geschulte Polizeibeamtinnen und –beamte ihre Runden auf dem Festgelände und halten sich in der Wiesnwache am Glückshafen für Hilfesuchende bereit. An den Wochenenden und Kindertagen (mittwochs) ist die Wache jeweils von 13 bis 24 Uhr und an den restlichen Tagen von 16 bis 24 Uhr geöffnet. Direkt erreichbar ist die Wiesnwache unter der Telefonnummer 08031/200 - 2250.

Schwerpunkt Jugendschutz

Ein besonderes Anliegen der Polizei ist der Schutz der Jugend auf dem Herbstfest. So werden auch in diesem Jahr wieder in bewährt enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungs- und Jugendamt der Stadt Rosenheim Kontrollen zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen durchgeführt. Dem übermäßigen Alkoholgenuss Jugendlicher entgegenzuwirken, wird dabei das Hauptziel sein. Ein Appell richtet sich hier an die gastronomischen Betriebe auf dem Festplatz und der Innenstadt, keinerlei Alkohol an Kinder abzugeben und Jugendliche nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu bedienen. In erster Linie gefordert sind natürlich Eltern und andere mit der Erziehung beauftragte Personen, die gegenüber ihrem Nachwuchs eine generelle Aufsichtspflicht haben.

Blickpunkt Videoüberwachung

Die zielgenaue Steuerung von Rettungs- und Einsatzkräften und die Unterstützung bei der Aufklärung von Straftaten - dies sind die wesentlichen Vorzüge der Videoüberwachung auf dem Festgelände. Schon zum dritten mal werden die offen ersichtlichen Anlagen installiert und unterstützen die Sicherheitsbehörden bei ihren Aufgaben.

Polizeipräsident Robert Heimberger: 150 Jahre Rosenheimer Herbstfest - auch für uns, Ihre Polizei, ist dies eine ganz besondere Wiesn, zu deren Gelingen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Engagement und hoher Motivation beitragen werden. Unseren eingesetzten Kräften wünsche ich dabei viel Erfolg und den Besuchern einen unbeschwerten Wiesnaufenthalt.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – manch Ärger ist vermeidbar:

Zeigen Sie Alkohol am Steuer die Rote Karte. Der mögliche Führerscheinverlust ist angesichts der erheblichen Unfallgefahren für sich und andere dabei noch das geringste Übel. Achtung! Auch mit dem Fahrrad ist man nicht gänzlich „aus dem Schneider“. Organisieren Sie bereits im Vorfeld die Heimfahrt, wenn Sie sich eine gemütliche Maß Bier gönnen wollen.

Diebstahl ist Diebstahl, auch wenn es „nur“ ein Maßkrug ist. Lassen Sie den Krug dort wo er hingehört, nämlich im „Biertempel“. Eine Anzeige wegen Diebstahls, die mögliche Gefahr, dass dieser von jemanden als Schlagwerkzeug genutzt wird oder eine Verletzung durch Glasscherben können weder der materielle, noch der ideelle Wert des „illegalen Souvenirs“ wettmachen.

Auch Langfinger gehen zum Herbstfest. Gerade die Menschenmengen bei Großveranstaltungen erleichtern Dieben ihre krummen Touren. Legen Sie deshalb keine Wertgegenstände, Taschen oder Handys unbeaufsichtigt ab. Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie sie voraussichtlich auch brauchen. Dass EC-Karte und Geheimnummer niemals gemeinsam aufbewahrt werden, sollte selbstverständlich sein. Halten Sie die Augen auf und bleiben Sie aufmerksam. Sollten Sie trotzdem bestohlen werden, wenden Sie sich an die Polizei.

Sein Auto „am Haken“ sieht wohl keiner gerne. Viel stressfreier, als die wegen begrenztem Angebot mühsame Parkplatzsuche, ist die Anreise mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. So kann man zudem noch vermeiden, dass wegen unzulässigen Parkens ein Verwarnungsgeld fällig wird oder in schwerwiegenderen Fällen ein polizeiliches Abschleppen veranlasst werden muss. Dann wird’s nämlich richtig teuer.

Die berühmte Nadel im Heuhaufen ist oft leichter zu finden, als verlorengegangene Gegenstände auf dem pulsierenden Festgelände. Fundsachen können während der Veranstaltung auf dem Festgelände am Haupteingang und zu den üblichen Öffnungszeiten beim Fundamt der Stadt Rosenheim abgeholt und abgegeben werden.

Kraftlackel und Stänkerer machen nur einen verschwindend geringen Anteil an der Besucherflut aus. Sollten Sie aber trotzdem auf solche treffen, gehen Sie Streitigkeiten und Pöbeleien am besten ganz aus dem Weg. Lassen Sie sich nicht provozieren und wenden Sie sich gegebenenfalls an die Beamten der Wiesnwache. Randalierer müssen mit einem Wiesnverbot des Veranstalters rechnen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © jre/pa

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