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Polizei nahm Radlfahrer unter die Lupe

Rosenheim - Die Polizeiinspektion beendete am Sonntag früh ihren dritten Konzepteinsatz in diesem Jahr im Stadtgebiet von Rosenheim.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurden zahlreiche Jugendschutzkontrollen, die Bestreifung und Überwachung der innerstädtischen Ausgeh- und Vergnügungsviertel sowie umfangreiche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet und im Umland durchgeführt. Ein Hauptaugenmerk galt hierbei den Fahrradfahrern. Dass dies erforderlich ist, zeigen nicht nur die aktuellen Unfallzahlen, sondern auch die Ergebnisse der Kontrollen.

So wurden im Rahmen der Aktion 230 Radfahrer kontrolliert. Knapp 100 mussten wegen Verstößen wie Fahren gegen die Fahrtrichtung, freihändig Fahren oder wegen technischer Mängel an Beleuchtung und Bremsen gebührenpflichtig verwarnt werden. Zudem ahndeten die Beamten 42 Rotlichtverstöße. Bei 4 Radlern musste die Weiterfahrt unterbunden werden, da diese mit einem Alkoholwert von jeweils über 1,6 Promille unterwegs waren. Die vier Radfahrer erhielten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Bei Fahrradfahrern liegt die Promillegrenze für eine absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille.

Die Polizei appelliert angesichts dieser Bilanz eindringlich an alle Radfahrer, sich an die Verkehrsregeln zu halten sowie mehr Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr walten zu lassen! Denn es dient ihrer eigenen Sicherheit und beugt Unfällen mit schweren Verletzungen vor!

Im Zuge der durchgeführten Jugendschutzkontrollen konnten 8 Personen festgestellt werden, die auf Grund ihres Alters schon lange zu Hause hätten sein sollen. Eine kurzzeitige Gewahrsamnahme zum Schutze der Jugendlichen war die Folge. Sie wurden ihren Eltern übergeben.

Die Sperrzeitkontrollen verliefen ohne nennenswerte Vorkommnisse und ohne Beanstandungen. Auffällig ist jedoch insbesondere an den Wochenenden der ungezügelte Alkoholkonsum gerade auch im öffentlichen innerstädtischen Raum. Nahezu jeder zweite angetroffene Nachtschwärmer ist mit Bierflaschen oder harten alkoholischen Getränken auf den Straßen und Plätzen unterwegs. Dieses sogenannte „ Vorglühen“ vor dem Besuch von bzw. auf dem Weg zu Nachtlokalen hat sich auch in Rosenheim zu einem festen Verhaltensmuster entwickelt.

Bei mehreren Nachtschwärmern schlug der Alkoholrausch in Aggression und Gewalt gegen Personen oder Sachen um. Sie erwarten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und weiterer Delikte. Insgesamt zeigte die starke Polizeipräsenz und hohe Kontrolldichte eine positive Wirkung auf die Sicherheitslage und das Sicherheitsempfinden in der Rosenheimer Innenstadt. So wurden im Verlaufe des Konzepteinsatzes nur vereinzelt Straftaten und wenig unfriedliche Personen festgestellt.

Pressemitteilung Polizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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