Wegen Einschleusung festgenommen

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Rosenheim - Am Donnerstag haben Schleierfahnder auf der A 93 einen Isländer festgenommen. Der 42-Jährige hatte versucht, vier afghanische Jugendliche nach Deutschland einzuschleusen.

Die Beamten unterzogen das schwedische Mietfahrzeug auf Höhe des Inntaldreiecks einer Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass sich nur der isländische Fahrer des Fahrzeuges ausweisen konnte. Seine minderjährigen Begleiter im Alter von 13 bis 15 Jahren führten keine Ausweise mit sich. Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Mann wegen Einschleusens von Ausländern an. Da der Haftrichter am Amtsgericht Rosenheim gegen den Schleuser Untersuchungshaft erlassen hat, lieferten ihn die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim ein. Die vier Jugendlichen konnten mittlerweile in die Obhut des Jugendamtes übergeben werden.

Ein türkischer Staatsangehöriger musste sich bereits gestern (7. Oktober) vor dem Amtsgericht in Rosenheim verantworten. Fahnder der Landespolizei hatten den 21-Jährigen am Morgen im Zug von Kufstein nach München verhaftet. Bei seiner Kontrolle wies er sich mit einem verfälschten türkischen Pass aus. Die Bundespolizei zeigte den Mann wegen Urkundenfälschung an und führte ihn dem Haftrichter vor. Dieser entschied auf Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro. Da der Türke die Strafe nicht zahlen konnte, musste er eine fast viermonatige Ersatzfreiheitsstrafe in der Haftanstalt Bernau antreten.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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