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Unter falschem Namen im Asylverfahren

Oberaudorf - Am Samstag war ein polizeibekannter Afrikaner mit dem Eurocity aus Verona eingereist. Der Schwarzfahrer hatte keine Einreisepapiere dabei, dafür aber Marihuana:

Die Bundespolizei hat am Sonntag, den 25. Mai einen polizeibekannten Afrikaner beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der 20-Jährige war am Vortag ohne die erforderlichen Einreisepapiere und ohne Fahrschein mit dem Eurocity aus Verona eingereist. In seiner Jackentasche fanden die Beamten Drogen. Wie sich herausstellte, hatte er unter falschem Namen und unwahren Angaben Asyl in Deutschland beantragt. Rosenheimer Fahnder kontrollierten den jungen Mann während seiner Zugfahrt Richtung München auf Höhe Oberaudorf. Der Südafrikaner gab an, seine Papiere in Österreich verloren zu haben und gerade auf dem Weg in seine Asyl-Unterkunft in Hünxe in Nordrhein-Westfalen zu sein. Die Personalienüberprüfung brachte allerdings ans Licht, dass er offenbar Anfang des Jahres unter falschem Namen eingereist war. Zudem ist er Beschuldigter in gleich mehreren Betrugsfällen. Für die anstehenden Strafverfahren sollte er eine Sicherheit in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen. Geld hatte er allerdings nicht dabei – dafür aber rund 1,2 Gramm Marihuana. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Die Bundespolizisten zeigten den Festgenommenen wegen des Drogenbesitzes, der unerlaubten Einreise und der "Schwarzfahrt" an. In der Vernehmung gab er vor, sich nicht an die genauen Umstände, die damals zur falschen Namensgabe geführt hätten, erinnern zu können. Auch wo sein Zugticket und seine Dokumente abgeblieben seien, wisse er nicht. Der zuständige Richter entschied, den illegal Eingereisten, der unter falschen Angaben ins Asylverfahren gelangt war, in Zurückschiebehaft zu nehmen. Bis zu seiner Überstellung an die italienischen Behörden wurde er in die Justizvollzugsanstalt Mühldorf eingeliefert.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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