Polizeihund schnappt zu

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Rosenheim - Erst retteten die Beamten einen Betrunkenen von den Gleisen. Als "Dank" ernteten die Polizisten Tritte und Beleidigungen. Der Diensthund musste eingreifen:

Am Samstag (17. März) hat die Bundespolizei einen Mann am Rosenheimer Bahnhof in seine Schranken verwiesen. Der Betrunkene befand sich zunächst in höchster Gefahr, anschließend attackierte er zwei Bundespolizisten und einen Diensthund.

In den Abendstunden rief die Bahn die Rosenheimer Bundespolizei, weil ein offensichtlich Alkoholisierter im Gleis umher torkelte. Er war sich der Gefahr, die vom Bahnbetrieb ausging, offenbar nicht bewusst. Als die Beamten den 21-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim wenig später am Bahnsteig zur Rede stellten, griff dieser die Bundespolizisten unvermittelt an. Er schlug und trat um sich. Ein Polizeibeamter wurde hierbei leicht verletzt. Beim Versuch des Betrunkenen, gegen den Kopf des mitgeführten Polizeihundes zu treten, schnappte dieser nach seinem Fuß. Daraufhin konnte der Widerstand des Raufbolds gebrochen werden. Der renitente Störenfried wurde in Handschellen zur Dienststelle in die Burgfriedstraße verbracht. Auch hier machte er vor weiteren Beschimpfungen und Beleidigungen nicht Halt.

Da er sich einem freiwilligen Atemalkoholtest widersetzte, ordnete der Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Rosenheim die zwangsweise Blutentnahme durch einen Arzt an. Laut Bundespolizei steht das Ergebnis der Blutuntersuchung noch aus. Im mehrstündigen Gewahrsam bekam er der junge Mann Zeit, nüchtern zu werden und über sein Handeln nachzudenken. Er wird sich wegen mehrfachen Widerstands gegen Polizeibeamte und Beamtenbeleidigung verantworten müssen.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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