Demonstration in Burghausen

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Burghausen - Am Samstag, 11. August, fanden in der Innenstadt zwei Versammlungen statt, die mit einem entsprechend großen Polizeiaufgebot betreut wurden.

Das Landratsamt hatte zuvor in Zusammenarbeit mit der Polizei einen entsprechenden Beschränkungsbescheid erlassen.

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Knapp 40 Demonstranten aus dem rechten Lager hatten sich bis gegen 11 Uhr vor dem Bürgerhaus versammelt. Im Gegenzug hatten sich ca. 150 Personen und Sympathisanten des Burghausener Bündnisses gegen Rechts auf dem gegenüberliegenden Platz eingefunden. Um Zwischenfälle bzw. Zusammenstöße zwischen Anhängern der beiden Lager zu vermeiden, führten die Einsatzkräfte der Polizei intensive Vorkontrollen durch und bildeten auf der Straße zwischen den beiden Plätzen eine Polizeikette.

Dank des angemessenen Kräfteansatzes von Bereitschaftspolizei, Bundespolizei, Kontaktbeamten und eigenen Kräften konnten größere Störungen der Sicherheit und Ordnung verhindert werden.

Lediglich außerhalb des Versammlungsraumes kam es zu einer Rangelei zwischen Personen aus der rechten Szene und Passanten, die dem linken Spektrum zuzuordnen waren. Die Beteiligten konnten aber von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei getrennt werden und nach erfolgter Personalienfeststellung die Innenstadt verlassen.

Nach gut zwei Stunden war die Versammlung beendet und die der rechten Szene zugehörigen Personen wurden von den Polizeikräften zum Bahnhof begleitet, wo sie einen Zug bzw. die eigenen, dort abgestellten, Pkw bestiegen und abreisten.

Das Einsatzkonzept des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, durch hohe und deutliche Präsenz ihre Rolle im Demonstrationsgeschehen offensiv darzustellen, bot die Gewähr für den nahezu störungsfreien Verlauf der Versammlung.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

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