„Professioneller Schwarzfahrer“ landet im Gefängnis

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Rosenheim – Am Dienstagabend hat die Bundespolizei einen Polen festgenommen. Der 40-Jährige gab an, ein „professioneller Schwarzfahrer“ zu sein. Diese „Profession“ fürhte zu einer Haftstrafe.

Eine Zugbegleiterin bemerkte, dass sich ein Reisender während der Fahrt von München nach Rosenheim in der Zugtoilette versteckte. Um seine Personalien feststellen zu lassen, informierte sie die Rosenheimer Bundespolizei. Der Mann erklärte den Beamten bereitwillig, dass er bereits seit Berlin ohne Fahrausweis unterwegs sei. Ein Schaffner habe ihn zwar schon bei Leipzig von der Weiterfahrt ausgeschlossen, dies störte ihn aber nicht weiter. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei stieg er einfach wieder in den nächsten Zug und schloss sich in der Zugtoilette ein, um weiteren Fahrausweiskontrollen zu entgehen. Auf die Frage der Bundespolizisten, ob er regelmäßig ohne Ticket reisen würde, antwortete der polnische Staatsangehörige ungeniert, dass er ein „professioneller Schwarzfahrer“ sei.

Die Traunsteiner Staatsanwaltschaft ordnete an, den notorischen Schwarzfahrer beim Amtsgericht in Rosenheim vorzuführen. Dort kassierte er am Mittwoch prompt eine dreimonatige Haftstrafe.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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