Italienischer Autodieb gefasst

Rosenheim - Bei routinemäßigen Geschwindigkeitskontrollen gingen der Polizei nicht nur die Raser ins Netz: Ein gesuchter Autodieb war der dickste Fisch.

Zur Bekämpfung der Hauptunfallursache und zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle mit Getöteten und Verletzten führte die Rosenheimer Verkehrspolizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle am Autobahn-Inntaldreieck durch. Während der Nachmittagsstunden des 23. November mussten insgesamt 15 Schnellfahrer zur Anzeige gebracht werden.

Den traurigen Rekord hielt dabei ein Münchner, der mit seinem Pkw bei erlaubten 80 km/h mit 132 Stundenkilometern geblitzt wurde. Den Raser erwarten jetzt 160 Euro Geldbuße, 3 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.  Der italienische Lenker eines Kleinlasters transportierte verbotswidrig und unzureichend gesichert Gefahrgut. Er durfte natürlich nicht weiterfahren und musste für die zahlreichen Verstöße 800 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Den Beamten ging zudem ein hochwertiger Audi Q7 ins Kontrollnetz, der in Italien als gestohlen gemeldet ist. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Fahrer, ein italienischer Autohändler, wurde der Kriminalpolizei Rosenheim übergeben.

Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim kündigt weitere Kontrollen zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer an. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit auf Oberbayerns Straßen. Denn Raser verursachen die meisten und schwersten Verkehrsunfälle.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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