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Raub von Grabschmuck für 30.000 Euro aufgeklärt

Altötting - Den Raub von Grabschmuck im Werte von ca. 30.000 Euro hat die Kripo Altötting aufgekärt. Ein okkultes Motiv steckte nicht dahinter.

In Zusammenarbeit der Polizeiinspektionen Altötting, Bad Aibling und Simbach sowie der Kriminalpolizeistation Mühldorf gelang es, die „Grabräuber“ zu ermitteln, die auf den Friedhöfen in Marktl und Kirchdorf am Inn metallenen Grabschmuck im Werte von insgesamt ca. 30.000 Euro entwendet hatten.

Über einen der Beteiligten an einem Tageswohnungseinbruch in Neuötting-Alzgern am 17. November gelang es, ermittlungstechnisch die Brücke zu den nunmehr geklärten Diebstählen vom 4. bzw. 5 November zu bauen. Dabei hatte ein 50-jähriger Deutscher aus Julbach zusammen mit einem 22-jährigen und einem 41-jährigen Rumänen auf den Friedhöfen in Marktl und Kirchdorf lange Finger gemacht. Sie entwendeten dabei in 30 Fällen Grabkreuze und Grabfiguren, die sie später zersägten und zum Schrottpreis bei einem Händler in Tuntenhausen zum Kauf anboten.

Gegen die Männer wird Strafanzeige wegen des Verdachts des Bandendiebstahles erstattet. Während der 22-Jährige flüchtig ist, sieht der 41-jährige Kraftfahrer aus der Untersuchungshaft und der 50-jähriger Arbeitslose aus der Freiheit dem umfangreichen Strafverfahren entgegen.

Die Schrottaufkäufer aus dem Landkreis Rosenheim werden wegen des Verdachts der Hehlerei zur Anzeige gebracht. Ein zunächst vermutetes, okkultes Motiv für die Tatbegehung erhärtete sich nicht.

Pressemeldung PI Altötting

Rubriklistenbild: © pa

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