Betrüger versteckt Goldketten hinter Kotflügel

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Raubling - Laufende Verfahren wegen Diebstahls und Raubes - die Beamten stießen auf den Richtigen. Dass der Rumäne auch noch 40 gefälschte Goldketten mit sich führte, war wohl kein Zufall.

Am Montagnachmittag fiel den bayerischen Schleierfahndern der PI Fahndung Rosenheim auf der Autobahn bei Raubling ein Mercedes E280, mit deutschem Kennzeichen auf. Bei der Kontrolle bestätigte sich das „Bauchgefühl“ der Fahnder.

Gegen den Fahrer, einen 37-jährigen berufslosen Rumänen, wird von der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Verfahren wegen Diebstahls und von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Verfahren wegen Raubes geführt. Beide Behörden hatten den Rumänen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Diese Erkenntnisse nahmen die Polizisten zum Anlass, das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Dabei fanden sie versteckt hinter dem Spritzschutz eines Kotflügels 40 scheinbar wertvolle Goldketten. Auf Vorhalt meinte der Rumäne, dies seien alles Geschenke für seine „Lieben“ zu Hause. Warum er die Plagiate so aufwändig versteckt, wollte er nicht begründen.

Da bekannt war, dass der Fahrer bereits wegen Betrügereien mit Autobahngold auffällig geworden ist, stellten die Fahnder die Ware sicher, um Straftaten zu verhindern. Beim Trick mit dem „Autobahngold“ täuschen die Täter eine Notlage vor und bieten angeblich wertvollen Schmuck billig zum Kauf an, um sich Essen kaufen zu können oder Sprit für die Heimfahrt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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