Erneute Kontrollen in Raubling

Bundespolizei findet weitere Migranten auf Güterzügen

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Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen bei Güterzugkontrollen in Raubling sieben Migranten aufgefunden. Die Männer und Jugendlichen stammen aus Eritrea, Äthiopien und Guinea

Raubling/Rosenheim – In dieser Woche kontrollierte die Bundespolizei am Bahnhof in Raubling wieder Güterzüge. Mehrere Migranten wurden dabei aufgegriffen.

Von Montag bis Dienstagmorgen kontrollierte die Bundespolizei am Bahnhof in Raubling wieder Güterzüge. Im Verlauf der Schwerpunktaktion fanden die Beamten am Dienstagmorgen drei Eritreer im Alter von 16, 22 und 33 Jahren sowie zwei Äthiopier, 17 und 37 Jahre alt, die sich unter einem Lkw-Auflieger verborgen hielten.

Auf dem Wagen eines anderen Güterzuges entdeckten die Bundespolizisten außerdem zwei Männer aus Guinea, nach eigenen Angaben 16 und 21 Jahre alt. 

Keiner der Migranten, die auf diese höchst gefährliche Weise mit einem Güterzug über die deutsch-österreichische Grenze gefahren waren, konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Offenbar hatten sie sich schon in Italien unter den Sattelaufliegern versteckt. Die Afrikaner wurden zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht.

Bei drei der Männer besteht der Verdacht auf eine ansteckende Hautkrankheit. Ein Guineer klagt über Fieber und Schüttelfrost. Nach einem medizinischen Screening werden die weiteren erforderlichen grenzpolizeilichen Maßnahmen getroffen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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