Ab Dienstagnacht bei Raubling

Bundespolizei setzt Kontrollen an Güterzügen fort

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Raubling/Rosenheim - In der Nacht zu Mittwoch, 23. August, beginnt die Bundespolizei in Raubling erneut mit gezielten Kontrollen von Güterzügen.

Die Bundespolizei hat bei entsprechenden Schwerpunktaktionen im August auf der Bahnstrecke zwischen Kiefersfelden und Rosenheim bereits rund 50 Migranten auf Güterzügen festgestellt, die auf diese lebensgefährliche Weise nach Deutschland gelangt waren. 

Laut Bundespolizei sind die Schwerpunktkontrollen wegen der erheblichen Gefahren für Leib und Leben, die den Migranten bei einer Güterzugfahrt drohen, erforderlich. Allein am vergangenen Donnerstag konnte die lebensgefährliche Reise von 30 Afrikanern auf nur einem Zug am Bahnhof in Raubling beendet werden. Die hauptsächlich aus Nigeria Somalia und Guinea stammenden Migranten hatten sich unter Sattelaufliegern und in aufgeschlitzten Planenanhängern versteckt. 

Die Schwerpunkaktion wird eng mit den Behörden an den Abfahrtsorten und den jeweiligen Verkehrsunternehmen abgestimmt. Aus Sicherheitsgründen muss die Bahnstrecke für die Dauer der einzelnen Kontrollen gesperrt werden. Insofern lassen sich Auswirkungen auf den Personenverkehr nicht vermeiden. Zur Unterstützung der Maßnahmen wird voraussichtlich auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen. Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung angesichts der Folgen für den Zugverkehr und der durch den Flugbetrieb bedingten Geräuschentwicklung um Verständnis.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

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