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Zivilfahnder verfolgten sie weiter

Diebesfamilie auf den Fersen geblieben

Raubling/Kolbermoor - Im Opel einer ungarischen Familie fiel Fahndern ein gefälschtes Münchner Kennzeichen im Kofferraum auf. Ein Anfangsverdacht bestätigte sich wenig später...

Die Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim unterzogen einen Opel mit Augsburger Kurzzeitkennzeichen einer intensiven Überprüfung. Dabei fanden die Polizisten im Kofferraum ein Münchner Autokennzeichen-Paar, das sich als total gefälscht herausstellte.

Die Besitzer, eine 40-jährige Ungarin mit ihren beiden 24- und 18-jährigen Kindern, zeigten sich völlig überrascht vom polizeilichen Vorwurf der Urkundenfälschung. Sie hätten diese Kennzeichen in Ungarn ehrlich erworben, um damit ein noch zu kaufendes Fahrzeug in Augsburg auszustatten. Die Fahnder hegten aber eher den Verdacht, dass die Gruppe auf Diebestour war und bei Bedarf mit den gefälschten Kennzeichen die polizeiliche Fahndung unterlaufen will, zumal die Mutter bereits wegen zahlreicher Eigentumsdelikte bekannt war.

Verfolgung aufgenommen

Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Weiterfahrt gestattet. Was die Gruppe nicht wusste: Rosenheimer Zivilbeamte hefteten sich an ihre Fersen, beobachteten sie beim Besuch eines Autohandels und beim „Einkauf“ in einem Supermarkt in Kolbermoor.

Eine erneute Festnahme erfolgte, denn die Mutter hatte in dem Geschäft hochwertige Zahnbürsten im Gesamtwert von 300 Euro scheinbar unbemerkt gestohlen. Obwohl die Beweislage erdrückend waren, gab sich die Ungarin bei der Vernehmung erneut unwissend. Beim Autohändler in Kolbermoor sei ein Unbekannter auf mich zugekommen und habe die Zahnbürsten günstig angeboten. 

Die unbelehrbare Diebin soll nun im beschleunigten Verfahren abgeurteilt werden. Solange bleibt sie in Haft.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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