Illegale Einreise unterbunden

Raubling - Am Wochenende stoppte die Polizei auf der Inntalautobahn die illegale Einreise von 26 Personen. Die Mehrzahl von ihnen kam aus Afrika.

Am Wochenende hat die Rosenheimer Bundespolizei 26 unerlaubt eingereiste Personen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet festgestellt. Auffallend viele stammten vom afrikanischen Kontinent. Unter ihnen befanden sich auch mehrere Minderjährige. Auf der Inntalautobahn kontrollierten die Fahnder der Bundespolizei nahe Raubling die Insassen eines Reisebusses aus Italien. Drei Jugendliche konnten sich nicht ausweisen. Es handelte sich nach eigenen Angaben um Somalier im Alter von 13, 15 und 16 Jahren. Sie waren ohne Eltern oder Verwandte unterwegs. Während der Älteste der drei an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet wurde, konnten die jüngeren Minderjährigen der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut werden.

In einem anderen Bus mit italienischer Zulassung entlarvten die Schleierfahnder kurz vor Rosenheim die Papiere eines 17-jährigen somalischen Staatsangehörigen als Fälschungen. Er gab an, dass er die falschen Dokumente in Italien für 1000 Euro erworben hätte. Ihm droht ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise. Insgesamt blieben am Wochenende 26 illegal eingereiste Personen im Fahndungsschleier von Landes- und Bundespolizei hängen. Unter ihnen befanden sich 15 Afrikaner. Neben Somalia stammten diese aus Ghana, Niger, Nigeria, Kenia, dem Tschad und Tunesien. Inwiefern hinter den unerlaubten Einreisen organisierte Schlepperbanden stecken, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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