Mit Pfefferspray und falschem Ausweis fremdgegangen

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Raubling - Es begann alles mit einer harmlosen Verkehrskontrolle. Doch Pfefferspray und gefälschte Dokumente trieben einen erfinderischen Rumänen schnell in die Enge:

Am Sonntagnachmittag hielten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim auf der A8 bei Raubling einen Mercedes mit italienischem Kennzeichen an. Dabei ergab sich Erstaunliches:

Der Fahrer, ein in Verona lebender 31-jähriger Rumäne, befand sich nach eigenen Angaben mit dem Nobelfahrzeug seiner italienischen Lebensgefährtin auf der Reise nach Belgien zu seiner dort wohnenden Freundin. Zur „Sicherheit“ führte er ein nicht zugelassenes Pfefferspray mit sich. Als Ausweisdokumente zeigte er einen rumänischen Personalausweis und Führerschein vor – allesamt Totalfälschungen. Die in den Falsifikaten angegebenen Personalien gehörten ebenfalls nicht ihm, sondern „unglücklicherweise“ einem polizeilich bekannten Straftäter.

Von den erdrückenden Beweisen beeindruckt, gab der Festgenommene seine wahre Identität preis. Die internationale Abklärung seiner Echtpersonalien führte überraschend zu keiner Suchmeldung. Hintergrund sei, so der Rumäne, lediglich seine fehlende Fahrerlaubnis. Um dies zu tarnen, versorgte er sich nicht nur mit einem gefälschten Führerschein, sondern nutzte die Gelegenheit, eine neue Identität anzunehmen. Dabei verjüngte er sich um zwei Jahre, „was sich immer gut macht“.

Die Schleierfahnder setzten dem ein Ende, stellten die Dokumente und das Pfefferspray sicher und vernahmen den Rumänen wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz.

Pressemeldung PIF Fahndung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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