Zwischen Irschenberg und Bernau

Viel Verkehr, elf Unfälle und über 100.000 Euro Schaden

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Raubling/Landkreis - Am Wochenende herrschte auf der A8 und der Inntalautobahn hohes Verkehrsaufkommen. Es gab zahlreiche Unfälle, 100.000 Euro Schaden und auch betrunkene Fahrer. Die Polizei hatte genug zu tun:

Vor allem am Freitag, ab den Morgenstunden bis in die Abendstunden hinein, staute sich der Verkehr auf der A8 Richtung Süden zwischen dem Irschenberg und Bernau. Insgesamt ereigneten sich elf Verkehrsunfälle, lediglich bei einem kam es zu Personenschaden. Unfallursächlich waren hauptsächlich zu geringe Sicherheitsabstände. 

Viel Verkehr, elf Unfälle und über 100.000 Euro Schaden

Elf Unfälle, 100.000 Euro Schaden

Am Freitagmittag kam ein 39-jähriger Rumäne auf der A8 im Bereich der Gefällstrecke des Bernauer Berges mit dem von ihm gelenkten Audi und angehängten Autotransportanhänger, vermutlich auf Grund zu hoher Geschwindigkeit, bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Auf dem Anhänger war ein VW Golf sowie ein Stahltank geladen. Das Zugfahrzeug prallte an die rechte Leitplanke und kam hier zum Stehen, der Anhänger blockierte den mittleren Fahrstreifen. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bernau und Prien zur Absicherung und zu Bergungsarbeiten eingesetzt.

Am Samstagvormittag gegen 9 Uhr staute sich der Verkehr auf der A8 Richtung München in der Steigungsstrecke des Irschenbergs. In der Folge ereignete sich ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Der 30-jährige Fahrer eines Opel hatte hier das Stauende übersehen, und fuhr auf den BMW eines 63-jährigen Mannes aus Offenbach in Hessen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW noch auf zwei weitere davor befindliche Pkw aufgeschoben.

Vor dem BMW befand sich ein Audi, gelenkt von einem 37-jährigen Mann aus dem Raum Gummersbach in Hessen. Hier wurde die 29-jährige Beifahrerin mit Schmerzen im Halswirbelbereich vom Rettungswagen ins Krankenhaus Agatharied gebracht. Bei sämtlichen Verkehrsunfällen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro.

Pole entzieht sich Grenzkontrolle

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde gegen 3.30 Uhr auf der A 93 Richtung Rosenheim von einer Streife der Bereitschaftspolizei ein Renault mit polnischer Zulassung angehalten und kontrolliert. Dieser hatte sich zuvor bei der Einreisekontrolle in Kiefersfelden der Anhaltung entzogen. Der 66-jährige polnische Fahrer konnte auf Verlangen keinen Führerschein vorweisen. Nach dem der 66-Jährige nach Alkohol roch, wurde ein Atemalkoholtest vorgenommen, dieser gab einen Wert von fast 1 Promille. Da der Pole nicht im Stande war, eine weitere gerichtsverwertbare Atemprobe abzugeben, musste eine Blutentnahme erfolgen. Bezüglich des nicht vorhandenen Führerscheins dauern die Ermittlungen noch an.

Ebenfalls alkoholisiert unterwegs war auch der 22-jährige Fahrer eines Mercedes aus dem Raum Berlin. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr befuhr dieser die Rosenheimer Straße in Raubling in Richtung Rosenheim. Das Fahrzeug wurde von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion zu einer verdachtsunabhängigen Kontrolle angehalten. Bei dem jungen Mann konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden, der daraufhin durchgeführte Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von annähernd 1,5 Promille. Es wurde hier ebenfalls eine Blutentnahme durchgeführt, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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