Verhaftung auf der Inntalautobahn

Einreise endet in 418 Tagen Gefängnis

Raubling - Die Einreise nach Deutschland dürfte für diesen Mitfahrer wohl so nicht geplant gewesen sein: Er landet für mehr als ein Jahr im Gefängnis.

Am Donnerstagabend stoppten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim auf der Inntalautobahn bei Raubling einen Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen.

Sowohl beim Fahrer wie Fahrzeug ergaben sich keinerlei Beanstandungen. Ganz anders verhielt es sich mit dem Beifahrer, einem 35jährigen Bulgaren. Den hatte der Pole aus Gutmütigkeit an einer Raststätte in Italien mitgenommen.

Gegen den Bulgaren bestand ein Vollstreckungshaftbefehl wegen bandenmäßigen Diebstahls. Vor Jahren wurde ihm ein Teil seiner langjährigen Haftstrafe erlassen, nämlich 418 Tage, wenn er nach erfolgter Abschiebung nie mehr deutschen Boden betritt. Am Donnerstag riskierte er wider besseren Wissens eine erneute Einreise nach Deutschland und wurde prompt erwischt.

Wohin er wollte und welchen bedeutenden Grund er dafür hatte, mochte er bei seiner Festnahme nicht verraten. Tatsache ist, dass er nunmehr mit keiner weiteren Gnade rechnen kann, sondern die Restfreiheitsstrafe von 418 Tagen  in der nächsten JVA absitzen muss.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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