Reiseziel Schweden - in Rosenheim "gestrandet"

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Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Rosenheimer Bahnhof eine Frau und ihre drei kleinen Kinder am frühen Mittwochmorgen in Gewahrsam genommen.

Die 44-Jährige gab an, aus dem Iran zu stammen. Sie glaubte, in Schweden angekommen zu sein. Anscheinend war ihr war nicht bewusst, dass sie in Rosenheim „gestrandet“ war.

Die Bundespolizisten überprüften die Mutter und ihre Kinder im Alter von einem bis fünf Jahren am Bahnhof. Dabei stellte sich heraus, dass sie und ihre Sprösslinge keine Ausweise hatten. Mittels eines Dolmetschers erklärte sie später, bereits vor etwa vier Monaten aus ihrer Heimat geflohen zu sein. Für die Schleusung musste sie rund 9.500 Dollar zahlen. Ein Schleuser habe ihr am Vortag gesagt, dass der Zug, mit dem sie unterwegs sei, nach Schweden fahren würde.

Mit Erreichen der Endstation in Rosenheim endete die Fahrt jedoch. Die Mutter wusste offenbar nicht, wo sie war oder wohin sie gehen sollte. Schließlich traf eine Streife der Rosenheimer Bundespolizei auf die durchgefrorene Gruppe und nahm sich dieser an. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte die Familie der Obhut einer Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge anvertraut werden. Die Ermittlungen der Bundespolizei zum Schleuser dauern an.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BPI

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