Wie verhalte ich mich richtig am Zebrastreifen?

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Rosenheim - Im heutigen VERKEHRSTIPP der Polizei geht es um das korrekte Verhalten am Zebrastreifen - für Autofahrer, Fahrradfahrer und auch Fußgänger.  

Es gibt zahlreiche Fußgängerüberwege, im allgemeinen als „Zebrastreifen“ bezeichnet. Der Sinn ist klar: Den Fußgängern soll das leichtere Überschreiten einer Straße ermöglicht werden.

Der VERKEHRSTIPP der Polizei - monatlich auf rosenheim24.de

Geregelt ist das richtige Verhalten an einem Zebrastreifen in § 26 der Straßenverkehrsordnung: Demnach müssen an Fußgängerüberwegen alle Fahrzeuge (auch Radfahrer!) den Fußgängern und Rollstuhlfahrern das Überqueren ermöglichen. Der Fußgänger hat hier also das Vorrecht, allerdings nur, wenn für den Autofahrer auch erkennbar ist, dass der Fußgänger den Zebrastreifen benutzen will.

Handzeichen und Blickkontakt

Das bedeutet, dass der Fußgänger sein Vorhaben gegenüber eines herannahenden Autos durch Blickkontakt oder durch ein Handzeichen deutlich machen muss.

Der Fahrer darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit (etwa 25-30 km/h) an den Fußgängerüberweg heranfahren, wenn ein Fußgänger beabsichtigt den Zebrastreifen zu benutzen. Natürlich muss er auch - falls erforderlich - anhalten und warten.

Halteverbot auf dem Zebrastreifen

Ebenso verboten für Autofahrer: Das Halten auf einem Zebrastreifen, etwa wenn er aufgrund einer Verkehrsstockung darauf warten müsste. Um eine optimale Sicht zu gewährleisten, muss der Wagen mindestens fünf Meter vor dem Zebrastreifen gestoppt werden.

Es gilt im Bereich der Zebrastreifen außerdem ein generelles Überholverbot.

Radfahrer: absteigen und schieben

Radfahrer haben darauf zu achten, dass ein Zebrastreifen ausschließlich den Fußgängern vorbehalten ist. Fahrradfahrer haben also keinen Vorrang gegenüber Autos - es sei denn man steigt ab und schiebt... 

Christian Kagerer, Polizeihauptkommissar (PHK) vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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