Führerschein-Fälschung: Straftäter fliegt auf

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Rohrdorf - Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim haben den richtigen Riecher bewiesen, als sie einen Ungarn kontrollierten. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle vor.

Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim hatten den richtigen „Riecher“, als sie am Mittwoch, den 27. Augustgegen 12.25 Uhr, an der Rastanlage Samerberg an der A8 einen 33-jährigen Ungarn kontrollierten. Dieser wies sich nicht nur mit einem totalgefälschten ungarischen Führerschein und Falschpersonalien aus, sondern wurde unter seinem Echtnamen mit mehreren Haftbefehlen gesucht. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Er wurde am 28. August dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Den Fahndern fiel an der Rastanlage ein VW-Phaeton mit deutschem Ausfuhrkennzeichen auf, der mit zwei männlichen und einer weiblichen Person besetzt war. Der Pkw war zur Fahndung ausgeschrieben. Es bestand der Verdacht, dass dieser zur Begehung von Tageswohnungseinbrüchen verwendet wird. Bei der anschließenden Kontrolle der Insassen wies sich der 33-Jährige gegenüber den kontrollierenden Beamten mit einem ungarischen Führerschein aus. Schnell stellte sich heraus, dass dieser eine Totalfälschung war. Weitere Personaldokumente hatte er nicht bei sich. Aus diesem Grund sollte der Mann vorläufig festgenommen und zur Feststellung seiner Identität zur Polizeiinspektion Fahndung verbracht werden.

Dabei leistete er erheblichen Widerstand und versuchte dabei einen Polizeibeamten zu beißen. Deshalb musste von den Beamten Pfefferspray eingesetzt werden, um die Festnahme durchführen zu können. Der Mann versuchte anschließend bei der Verbringung in das Dienstfahrzeug seinen Kopf gegen die Schiebetür des Wagens zu schlagen. Als er bereits gefesselt im Fahrzeug saß, schlug er mit seinem Kopf mehrmals gegen den Türrahmen.

Der Grund für sein Verhalten wurde anschließend auf der Dienststelle in Raubling ersichtlich. Nachdem seine Fingerabdrücke überprüft wurden, stand fest, dass der Ungar mit Internationalem Haftbefehl von Österreich und mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen begangener Wohnungseinbruchsdiebstähle gesucht wird.  Erst im Januar diesen Jahres wurde der 33-Jährige aus einer mehrmonatigen Haftstrafe entlassen.

Das Kommissariat für grenzüberschreitende Kriminalität der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm die weitere Sachbearbeitung. Der Mann wurde am Vormittag des 28. August dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf Grund der bestehenden Haftbefehle wurde er in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert. Des weiteren muss er sich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung verantworten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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