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73-Jähriger rastet in Zug komplett aus

Rosenheim - Weil ein Reisender im Zug keinen Sitzplatz bekommen hat, ist er völlig ausgerastet. Zusätzlich betätigte er noch die Notfallbremse.

Bundespolizisten haben am Dienstag, den 24. September, beruhigend auf einen aggressiven 73-Jährigen einwirken müssen, der im Zug nach Salzburg ausgerastet war, weil er keinen Sitzplatz ergattern konnte. Den Mann erwarten nun gleich zwei Strafverfahren.

Am Bahnsteig in Rosenheim wurden die Bundespolizisten bereits durch den Zugbegleiter des aus München gekommenen Eurocity erwartet. Für einen 73-jährigen Reisenden endete hier zunächst die Zugfahrt. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Mann andere Fahrgäste im Eurocity wüst beschimpft, weil er keinen Sitzplatz bekommen hatte. Offenbar hatte keiner der Reisenden dem Rentner seinen Platz angeboten. Dies quittierte der gebürtige Tscheche mit beleidigenden Worten und betitelte unter anderem eine 17-Jährige als Nazi. Zudem hatte er laut Zeugenaussagen in seinem Ärger grundlos am Bahnhof München Ost die Notbremse gezogen und damit die Zugabfahrt verzögert.

Der aggressive Mann wollte sich nicht zu den Beleidigungs-Vorwürfen äußern, gab aber zu, die Notbremse betätigt zu haben. Die Bundespolizisten ermitteln nun gegen ihn wegen Beleidigung und Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Rosenheim

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