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Springmesser, Baseballschläger und Laserpointer fand man bei einem 39-jährigen Bulgaren.

Rosenheim - Einen 39-jährigen Bulgaren regelrecht entwaffnet haben Beamte auf der A8 bei Rosenheim. Was die Polizei alles fand:

Die Bundespolizei hat am Donnerstag, 31. Mai, einen Bulgaren am Inntaldreieck vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung seines Wagens stießen die Fahnder auf Gegenstände, die der Mann für seinen Aufenthalt in Deutschland anscheinend als notwendig betrachtet hatte. Diese Einschätzung brachte ihm eine Strafanzeige ein und erleichterte seinen Geldbeutel.

Zivilfahnder der Bundespolizei stoppten den 39-Jährigen auf der A8 nahe Rosenheim. Zwar waren seine Papiere in Ordnung, allerdings fanden die Bundespolizisten bei der Durchsuchung des Fahrzeugs einige auffällige Sachen.

Schon beim Öffnen der Fahrertür entdeckten sie in der Ablage ein griffbereites Springmesser mit einer Klingenlänge von etwa 15 Zentimetern. Aus dem Kofferraum zogen sie außerdem einen Baseballschläger. Schließlich fiel ihnen noch ein besonders leistungsstarker Laserpointer in die Hände. Alle drei Gegenstände wurden dem bulgarischen Staatsangehörigen abgenommen. Bei dem Messer handelte es sich um einen verbotenen Gegenstand, dessen Besitz alleine schon strafbar ist.

Die Einfuhr des grell-grünlich strahlenden Laserpointers ist ebenfalls verboten. Und da Baseball offenbar nicht gerade zu den bevorzugten Sportarten des Osteuropäers zählte, stellten die Beamten das Schlaggerät vorsorglich sicher. Mit einer Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz im Gepäck und um 200 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren erleichtert, konnte der Bulgare seine Fahrt Richtung München fortsetzen - unbewaffnet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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