Auch Schleuser machen mal Pause

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Rosenheim - Gleich drei Schleuser gingen der Polizei am Mittwoch ins Netz: 13 Personen hatten sie "im Gepäck". Erwischt hat man sie ausgerechnet beim rasten:

Gleich drei mutmaßliche Schleuser sind am Mittwoch (15. Oktober) von der Bundespolizei ins Gefängnis gebracht worden. Die Frau und die beiden Männer werden beschuldigt, mit ihren drei Fahrzeugen insgesamt 13 Personen nach Deutschland geschleust zu haben. Für diese kriminellen Dienste hatten die italienischen Staatsangehörigen ihre Mitfahrer regelrecht abkassiert. Sie wurden zusammen an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost festgenommen.

Die Drei legten mit neun Syrern, drei Palästinensern und einem Libyer an der Autobahntankstelle nahe Kiefersfelden gerade eine Pause ein, als sie von Rosenheimer Bundespolizisten kontrolliert wurden. Lediglich die Italiener, 42, 50 und 54 Jahre alt, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Ihre Begleiter, führten hingegen nicht die für Deutschland erforderlichen Papiere mit. Nach eigenen Angaben mussten sie pro Person bis zu 700 Euro für die Fahrt von Italien nach Deutschland zahlen. Die Schleusung vom afrikanischen Kontinent nach Europa kostete sie jeweils mehrere tausend Dollar.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten alle Geschleusten im Alter von 15 bis 43 Jahren einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Die Fahrzeugführer wurden festgenommen und auf richterliche Anordnung hin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Sie werden sich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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