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Libanese kauft gestohlenes Fahrzeug

Der Alptraum jedes Autohändlers

Rosenheim - Ein libanesischer Autohändler aus Norddeutschland wurde von der Polizei mit einem gestohlenen Auto aufgehalten. Dieses hatte er vor kurzem gekauft.

International tätige Autohändler sind mit allen Wassern gewaschen. Es geht um viel Geld und um zuweilen dubiose Geschäftspartner. Ein in Norddeutschland etablierter 42-jähriger libanesischer Autohändler behauptet sich seit Jahren erfolgreich und seriös in diesem Markt. Er war sich sicher: „Ein gestohlenes Fahrzeug erkenne ich vor dem Kaufabschluss.“

Die Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim sahen sich in der letzten Nacht gezwungen, den Autohändler eines Besseren zu belehren. Sie kontrollierten ihn an der Tank- und Rastanlage Kiefersfelden, als er mit einem neu erworbenen Audi Q5 eben Deutschland verlassen wollte, um zusammen mit seiner Frau und Kleinkind nach Südeuropa zu reisen. Der Libanese war fassungslos, als ihm die Fahndungsspezialisten der Polizei aufzeigten, dass sein wertvoller Audi Q5 mit einer gefälschten Identität versehen und unter der richtigen Fahrgestellnummer zwei Jahre zuvor in Italien gestohlen worden war.

Die Folgen waren bitter: Das Fahrzeug wurde sichergestellt und er selbst eingehend vernommen. Mit einem Mietauto fuhr er seine Familie wieder nach Hause. Ob er seinen Schaden vom Vorbesitzer ersetzt bekommt, ist unwahrscheinlich. 

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

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