Tipp aus Kolbermoor lässt Bande hochgehen

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Rosenheim/Viterbo - Das war zu auffällig: In Italien konnte eine 16-köpfige Bande festgenommen werden, die im Internet Autos weit unter Wert verkaufte.

Auf Initiative der Kriminalpolizei Rosenheim konnten die italienischen Behörden eine 16-köpfige Bande in Italien festnehmen, die entwendete Fahrzeuge zum Verkauf angeboten hatte. Eine scheinbar günstige Offerte im Internet führte die Ermittler auf die Spur der Kfz-Verschieber.

Den Stein ins Rollen brachte ein Autohändler aus Kolbermoor, der Mitte September über das Internet auf einen günstigen Jahreswagen in Italien aufmerksam wurde. Der Preis für den angebotenen Audi A7 lag mit 31.000 Euro deutlich, rund 15.000 Euro, unter dem in der Region üblichen Durchschnittspreis. Daraufhin hat der Autohändler die Kriminalpolizei Rosenheim informiert und um Überprüfung der per E-Mail übersandten Fahrzeugpapiere gebeten. Das Misstrauen wurde durch die Kontrolle der Polizeibeamten bestätigt. Die vorgelegten Dokumente waren im Juli 2010 bei einem Diebstahl in Nordrhein-Westfalen abhanden gekommen.

Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Rosenheim hat die gewonnenen Erkenntnisse an die zuständige Oberlandesstelle der Verkehrspolizei in Bozen weitergeleitet. Durch diese vorbildliche internationale Zusammenarbeit konnten die italienischen Behörden eine 16-köpfige Bande ermitteln, die gestohlene Fahrzeuge gewinnbringend über das Internet veräußerte. Anfang November wurden die Bandenmitglieder in Viterbo, Italien, durch die italienischen Behörden festgenommen. Dabei konnten auch der angebotene Audi A7 sowie mehrere Fahrzeugdokumente sichergestellt werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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