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Unerlaubte Einreise wurde teuer

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Rosenheim - Die Einreise nach Deutschland wurde für einen Mazedonier sehr teuer. Denn man hatte ihn zuvor schon einmal des Landes verwiesen.

Die Bundespolizei hat einen Mazedonier nach seiner unerlaubten Einreise am Mittwoch, 12. Dezember, um mehrere tausend Euro „erleichtert“. Der 36-Jährige kam nicht das erste Mal unerlaubt ins Land. Nach seiner Festnahme im Zug von Salzburg nach Rosenheim wäre er im Gefängnis gelandet, hätte er die geforderte Summe nicht zahlen können.

Schleierfahnder überprüften den mazedonischen Staatsangehörigen im Nachtzug kurz vor Rosenheim. Schnell stellte sich mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass die Berliner Ausländerbehörde gegen ihn ein Einreiseverbot erlassen hatte. Damit noch nicht genug: Die Staatsanwaltschaft in Traunstein suchte ihn wegen eines früheren Vergehens mit einem Haftbefehl. Er war im Jahr 2010 schon einmal unerlaubt eingereist. Hierfür war er einschließlich Verfahrenskosten zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1.500 Euro, ersatzweise zu einem 70-tägigen Freiheitsentzug verurteilt worden. Für seinen Verstoß gegen das bestehende Einreiseverbot forderte die Traunsteiner Staatsanwaltschaft vorerst weitere 1.500 Euro, um das anstehende Strafverfahren sicherzustellen.

Da der mazedonische Staatsangehörige in der Lage war, beide Beträge zu zahlen, blieb ihm der Haftantritt erspart. Er durfte die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder freien Fußes verlassen – allerdings um 3.000 Euro „erleichtert“.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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