Am Mittwoch am Bahnhof:

Polizei greift 180 Flüchtlinge auf

Rosenheim - Am Mittwoch griff die Bundespolizei innerhalb von sechs Stunden etwa 180 Personen am Bahnhof auf. Darunter waren auch zehn unbegleitete Minderjährige:

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch in nur sechs Stunden etwa 180 Personen ohne Einreisepapiere in grenzüberschreitenden Zügen aus Italien festgestellt. Allein in einem Fernreisezug aus Verona wurden am Abend 85 unerlaubt Eingereiste in Gewahrsam genommen.

Nach dem Ausstieg am Bahnhof Rosenheim wurden sie zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Bereits am Nachmittag stießen Bundespolizisten auf eine größere Gruppe von rund 60 ausländischen Staatsbürgern. In den frühen Abendstunden mussten weitere 34 ausweislose Personen den Zug nach München in Rosenheim verlassen. Der Großteil der Aufgegriffenen stammt aus Eritrea. Weiterhin befanden sich irakische, syrische, afghanische und somalische Staatsangehörige unter den Festgestellten.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten vorübergehend in der Turnhalle der Bundespolizei untergebracht. Die Meisten von ihnen konnten schließlich der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet werden. Rund zehn unbegleitete Minderjährige wurden der Obhut des Jugendamts anvertraut.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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