Durch Fingerabdruck entlarvt

Rosenheim - Ein vorbestrafter Georgier wollte mit gefälschtem Ausweis per Bahn nach München fahren. Die Bundespolizei fing ihn aber schon in Rosenheim ab.

Am Sonntag, den 13. Oktober hat die Rosenheimer Bundespolizei einen gesuchten Georgier hinter Schloss und Riegel gebracht. Der 38-Jährige war mit dem EuroCity von Venedig in Richtung München unterwegs. Trotz gefälschter Papiere fanden die Beamten seine wahre Identität heraus – auch gegen seinen Willen. Nun steht ihm ein längerer Haftaufenthalt bevor.

Fahnder der Bundespolizei beendeten in Rosenheim die Zugfahrt eines georgischen Staatsangehörigen. Den bulgarischen Pass, den er zur Überprüfung seiner Personalien ausgehändigt hatte, entlarvten die Bundespolizisten als Fälschung.

Bei der Durchsuchung des Mannes kamen auch noch ein gefälschter Führerschein und eine falsche Identitätskarte zum Vorschein. Er musste den Zug verlassen und den Zivilfahndern in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Als er sich dort der Abnahme seiner Fingerabdrücke widersetzte, war klar, dass er etwas zu verbergen hatte.

Die Beamten mussten bei der Abgabe der Fingerabdrücke zwangsweise nachhelfen. Wie sich anschließend mithilfe des Fahndungscomputers herausstellte, wurde der mutmaßliche Urkundenfälscher gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht. Vom Amtsgericht Siegen in Nordrhein-Westfalen war er wegen gewerbsmäßigen Diebstahls zu einer viermonatigen, vom Amtsgericht Rastatt in Baden-Württemberg wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz zu einer 80-tägigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Der Georgier wurde in die Justizvollzugsanstalt in München gebracht. Auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts erwartet ihn dort auch noch die Untersuchungshaft wegen der gefälschten Papiere.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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