Rosenheimer Bundespolizei nimmt 18-Jährigen fest

Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung zum Zeitvertreib

Rosenheim - Frische Spuren im Schnee und eine eingeschlagene Scheibe an einem Gebäude in der Nähe des Rosenheimer Bahnhofs haben die Aufmerksamkeit der Bundespolizei erregt. An einer ehemaligen Lokhalle wurde am Dienstag ein 18-Jähriger festgenommen. Ihm werden Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Kurz nachdem die Beamten auf die Spuren sowie die Scherben aufmerksam geworden waren, konnten sie eine Person im Inneren der Halle erkennen. Als der junge Mann aus dem Fenster des Gebäudes kletterte, wurde er von den Bundespolizisten in Empfang genommen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks kamen mehrere Farbsprühdosen zum Vorschein. Da die Schmierereien im Gebäude noch frisch waren, blieb dem Festgenommenen wohl keine andere Wahl, als zuzugeben, in die Halle eingedrungen zu sein und sich dort "künstlerisch" betätigt zu haben.

Der deutsche Staatsangehörige musste den Beamten in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei folgen. Dort wurde er wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung vernommen und angezeigt. Der Beschuldigte erläuterte sinngemäß, dass es zu seinen bevorzugten Freizeitaktivitäten gehöre, Flächen mit Farbe zu besprühen. Insofern wollte er sich in der ehemaligen Lokhalle auch nur ein wenig die Zeit vertreiben. Die Höhe des Schadens, den er nachweislich verursacht hat, steht noch nicht fest. Ob er auch für andere Farbsprühaktionen in Frage kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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