Nach Bahnhofsrandalen ins Inn-Salzach-Klinikum

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Rosenheim - Mit über zwei Promille randalierte ein 18-Jähriger am Bahnhof. Da er sich selbst in der Arrestzelle weiter daneben benahm, landete er schließlich im Inn-Salzach-Klinikum.

Bundespolizisten haben am Mittwoch (30. April) einen 18-jährigen Randalierer am Bahnhof Rosenheim festgenommen. Trotz Verwarnung und Belehrung hatte er weiterhin fremdes Eigentum beschädigt, Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und diese beschimpft. Er musste schließlich ins Inn-Salzach-Klinikum eingeliefert werden.

Vor dem Schnellrestaurant Mc Donalds am Rosenheimer Bahnhof hatte der gerade erst Volljährige einen Blumenkübel umgetreten. Von Mitarbeitern der Bahnsicherheit darauf angesprochen, reagierte er auffallend aggressiv und uneinsichtig. Die hinzugerufenen Bundespolizisten stellten die Personalien des Streitsüchtigen fest. Nur wenige Minuten später beschädigte der Mann aus dem Landkreis Rosenheim mehrere am Bahnhof abgestellte Fahrräder. Erneut mit der Bundespolizei konfrontiert, beleidigte er die Beamten mit wüsten Beschimpfungen und widersetzte sich deren Anweisungen.

Schließlich musste er, auch aufgrund des Verdachts übermäßigen Alkoholkonsums, zur Dienststelle verbracht werden. Dort schlug und trat er ununterbrochen massiv gegen die Tür der Gewahrsamszelle und beschimpfte die Beamten unaufhörlich. Jegliche Versuche der Bundespolizisten, beruhigend auf den 18-Jährigen einzuwirken scheiterten.

Auch als die verständigte Bereitschaftsärztin seine Gewahrsamsfähigkeit prüfte, verhielt sich der junge Mann äußerst ungebührlich und aggressiv. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über zwei Promille. Ob auch Drogen im Spiel waren, wird die Auswertung des abgenommenen Blutes zeigen. Letztlich musste der renitente Mann wegen der bestehenden Eigen- und Fremdgefährdung in die Inn-Salzach-Klinik eingeliefert werden. Ihn erwarten Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollzugsbeamte.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BPOLI Rosenheim

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